Die Indian Society for Assisted Reproduction (ISAR) wurde am 16. Februar 1991 von Dr. Mahendra Parikh mit der Vision gegründet, unfruchtbaren Paaren zu helfen und ihnen mehr Freude zu bereiten. Dr. Parikh erkannte den Bedarf an einer speziellen Plattform für Fachleute und Forscher im Bereich der assistierten Reproduktionstechnologien (ART) und berief eine historische Tagung in Mumbai ein.
In den letzten 34 Jahren ist die ISAR stark gewachsen und zählt mittlerweile über 4110 Mitglieder aus ganz Indien. Die Gesellschaft hat durch die Organisation von 25 nationalen Kongressen maßgeblich zur Weiterentwicklung des Fachgebiets beigetragen und eine Plattform für Wissensaustausch und berufliche Weiterentwicklung geschaffen.
ISAR verfolgt einen multidisziplinären Ansatz und umfasst ein breites Spektrum an Fachkräften, darunter IVF- und ART-Spezialisten, Gynäkologen, Embryologen, ART-Techniker, Berater und andere verwandte Gesundheitsdienstleister.
Im Jahr 2018 erweiterte ISAR seinen Wirkungskreis und umfasste nun ein breiteres Spektrum an Interessengruppen, darunter medizinisches Personal, Wissenschaftler, Organisationen, Philanthropen und Institutionen. Diese erweiterte Perspektive zielt darauf ab, die Zusammenarbeit zu fördern und Innovationen in Bereichen wie Empfängnisverhütung, Endokrinologie, Menopause, Andrologie, Reproduktionsgenetik, Reproduktionschirurgie, Psychologie & Beratung, Stammzelltherapie, Fruchtbarkeitserhaltung und ethische Aspekte der ART voranzutreiben. Auch während der COVID-19-Pandemie passte sich ISAR aktiv an und organisierte zahlreiche Online-Webinare und Konferenzen, um kontinuierliches Lernen und Wissensverbreitung innerhalb der ART-Community zu gewährleisten.
ISAR Embryology 2023 fand vom 3. bis 5. November 2023 im Forum Convention Centre in Ahmedabad, Gujarat statt. Auf der Veranstaltung wurden die neuesten Technologien und Geräte für die IVF vorgestellt.